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Erfolgsgeschichte Tobias Schweizer

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Unsere Studierenden und Alumni

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Ein IUBH Alumnus berichtet

Bereits während meines Studiums habe ich mich permanent mit meiner beruflichen Zukunft beschäftigt. Deshalb war mir schnell klar, dass ich mich auf Management Trainee-Programme im Rooms Division-Bereich, in dem man sich um alle Belange des Gasts von Empfang bis zu Housekeeping kümmert, spezialisieren möchte. Die ersten Bewerbungen schickte ich frühzeitig raus, da viele dieser Programme einen mehrstufigen Auswahlprozess haben. Aufgrund dessen hatte ich die Stelle als Rooms Division Managament-Trainee bei Steigenberger schon sicher, bevor ich überhaupt mit meiner Bachelorarbeit begann.

Tobias Schweizer

Text: Nach Abschluss eines Management Trainee-Programms arbeitet IUBH-Alumnus Tobias Schweizer als Expert Franchise & Future Openings für die Deutsche Hospitality.

„Die Lernatmosphäre ist wegen der kleinen Kurse sehr gut – dadurch besteht ein super Verhältnis zu den Professoren.“

Tobias Schweizer, B. A. Hospitality Management, Duty Manager, Steigenberger Frankfurter Hof
Stand März 2019

Management- und Leadership-Qualitäten für den Einstieg ins Familienunternehmen
Das Traineeprogramm war speziell auf meine Vorkenntnisse und Interessenbereiche abgestimmt. In meinem Fall durchlief ich die Abteilungen Housekeeping, Empfang, Reservierung, Revenue Management und Controlling. Dabei lernte ich natürlich jeweils zunächst die Basics. Oftmals übernahm ich aber auch, je nach Abteilungsstruktur, mehr und mehr Verantwortung bis hin zu Managementaufgaben. Nach Abschluss des Trainee-Programms setzte ich meine Tätigkeit für Steigenberger als Duty Manager im Frankfurter Hof fort. Darüber hinaus war ich 2019 Teil des Young Potential-Programms von Steigenberger beziehungsweise der Deutschen Hospitality. Durch eine Reihe an Seminaren über Management und Leadership konnte ich mir dort ein breites Fundament an Führungskompetenz aneignen und mich auf Managementaufgaben vorbereiten.

Im Nachgang an das Programm wurde ich von unserer Abteilung für Personalentwicklung sehr individuell betreut und unterstützt. Als sich dann wenig später die Tür zu einem Wechsel ins Headquarter öffnete, musste ich nicht lang überlegen. So kam eins zum anderen und ich trat die Stelle als Expert Franchise & Future Openings an. Jedoch ist mir der Abschied vom Frankfurter Hof nach zwei tollen Jahren nicht leichtgefallen. Ich bin sehr dankbar für die Zeit in diesem prestigeträchtigen Haus und habe viel gelernt., Ich glaube, dass mir diese operativen Erfahrungen den Weg zu meiner jetzigen Position geebnet haben. Praktische Erfahrung ist in den Konzernzentralen derzeit sehr gefragt.

Für meinen weiteren Werdegang kann ich mir gut vorstellen, auf Konzernebene Karriere zu machen. Da ich aus einer Hoteliersfamilie stamme, habe ich außerdem die Möglichkeit, in unser Familienunternehmen einzusteigen. Natürlich habe ich auch weiterhin meinen Kindheitstraum vor Augen, langfristig als Direktor die Leitung eines Hotels zu übernehmen.. Aber auch ein Wechsel in andere Branchen, wie die hotelbezogene Unternehmensberatung oder Richtung Projektentwicklung, sind für mich interessant.

Entwicklungschancen und Karrieremöglichkeiten in der Hotellerie
Durch den Fachkräftemangel in der Branche sind junge, ambitionierte und gut ausgebildete Mitarbeiter unheimlich gefragt. In den letzten Jahren hat meiner Meinung nach ein Umdenken in der Hotellerie zu Gunsten der Mitarbeiter stattgefunden. Die Zeiten der unbezahlten Praktika und schlechten Arbeitsbedingungen sind vorbei, denn das kann sich kein Unternehmen mehr leisten, um die top Talente anzulocken. Ganz im Gegenteil - um die besten Kandidaten anzulocken lassen sich die Betriebe immer mehr einfallen. Wenn man dann noch die zahlreichen internationalen Möglichkeiten in Betracht zieht, finde ich die Branche so attraktiv wie nie zuvor.
Außerdem ist der Servicegedanke und die Kundenorientierung, die man in der Hotellerie von der Pike auf lernt, auch branchenübergreifend gefragt. Bewerber mit Hotelhintergrund sind dafür bekannt, ein hohes Maß an soft skills mitzubringen, stets den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen und sehr tüchtig zu sein.
Mit diesem Mix macht man sich auch als Quereinsteiger für viele andere Branchen attraktiv und es bieten sich viele Karrieremöglichkeiten, auch außerhalb der Hotellerie.

Studieren an der IUBH: Berufsrelevantes Wissen, Freunde fürs Leben und ein verlässliches Netzwerk
Bei der Arbeit sind mir die hotelspezifischen Kurse aus dem Studium an der IUBH wie beispielsweise Rooms Division Management eine große Hilfe, da ich täglich mit Kennzahlen und KPI’s konfrontiert werde. Des Weiteren hilft natürlich das gesamte Studium, um das, woran ich täglich arbeite, aus der Managementperspektive besser nachvollziehen und einordnen zu können. Rückblickend kann ich sagen: Die Community der IUBH und die gemeinsame Zeit mit meinen Studienkollegen waren einfach einzigartig. Viele Freundschaften aus dem Studium sind zu Freunden fürs Leben geworden, die ich nicht missen möchte. Durch den starken Hotel- und Tourismusbezug haben Studierende die Möglichkeit, sich ein Netzwerk aufzubauen, auf das sie in vielen Lebenslagen zurückgreifen können und das sehr wertvoll ist. Außerdem ist die Lernatmosphäre durch die angenehme Größe der Kurse sehr gut, wodurch ein super Verhältnis zu den Professoren besteht.

Was ich Berufseinsteigern empfehlen kann ist, ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen und sich nicht unter seinem Wert zu verkaufen. Wichtig ist vor allem auch, sich früh genug mit möglichen Positionen zu befassen, um die Bewerbungsfristen einzuhalten. Das ist für einen lückenlosen Übergang vom Studium ins Jobleben wichtig.

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